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Logistikimmobilien: Ein neuer Speicher für schicke Felgen

Otto Fuchs baut neues Oberflächen- und Logistikzentrum.


Das Metallverarbeitungsunternehmen Otto Fuchs Gruppe investiert am Standort Meinerzhagen in Nordrhein-Westfalen in eine neue Logistikanlage. Wie die Firma mitteilt, errichtet sie im Gewerbegebiet Grünewald, in direkter Nähe zum Hauptsitz in Meinerzhagen, ein neues Oberflächen- und Logistikzentrum. Auf einer Gesamtfläche von fast 23.000 Quadratmetern werden die verschiedenen Arbeitsgänge zur Oberflächenbearbeitung von Autofelgen – Diamantdrehen, Polieren, Vollpolieren, Lackieren – sowie die Kommissionierung und der Versand zum Kunden an einem Standort zusammengefasst. Diese Aufgaben sind laut Fuchs heute auf drei Standorte verteilt.

Spezielle Ladungsträger im Hochregallager

Die Bauarbeiten an der neuen Anlage haben begonnen. Am neuen Standort sollen bis zu 1,3 Millionen Schmiederäder auf Lackier- und Polieranlagen ihr Oberflächenfinish erhalten, danach im neuen Hochregallager eingelagert und für den Versand vorbereitet werden. Den Auftrag für eine schlüsselfertige Intralogistik des Hochregallagers (HRL) hat Unitechnik erhalten. Das 34 Meter hohe, dreigassige HRL soll Platz für mit 8.100 Paletten bieten. Es dient als Rohwarenzwischenlager und Warenausgangspuffer und soll im Mai 2018 an Fuchs übergeben werden. Unitechnik hat die Anlage auf das automatisierte Handling von EWPS-Paletten (European Wheel Pallet System) ausgerichtet. Diese kommen beim Transport von Lkw- und Pkw-Rädern aus Stahl und Leichtmetall zum Einsatz.

Mehr als eine Ein- und Auslagerung pro Minute

Das automatisierte Palettenlager mit 13 Ebenen soll einen maximalen Durchsatz von 75 Ein- und Auslagerungen pro Stunde erreichen. Die Steuerung und Koordination des Materialflusses übernimmt das Lagerverwaltungssystem (LVS) „UniWare“ von Unitechnik im Zusammenspiel mit der Steuerungstechnik „Simatic S7“ von Siemens. Bestandteil des LVS ist außerdem eine stufenlos zoombare Anlagenvisualisierung, mit der sich laut Unitechnik Störungen bis auf die Sensorebene genau lokalisieren lassen.

Speziallösungen für die EWPS-Paletten

Die besondere Herausforderung des Projekts stellt nach Ansicht von Unitechnik das Handling der EWPS-Paletten dar, auf denen die fertigen Schmiederäder lagenweise bis zu zwei Meter hoch gestapelt werden. Diese Ladungsträger kommen in drei unterschiedlichen Größen zum Einsatz. Um die Ware platzsparend einzulagern, greift Unitechnik nach eigenen Angaben bei der Lagerausstattung auf Speziallösungen zurück. Sie sollen eine doppelttiefe Quereinlagerung der unterschiedlich langen Ladungsträger ermöglichen. Mit dem Neubau reagiert Fuchs nach eigener Aussage auf die gestiegenen Anforderungen der Kunden hinsichtlich Produktionsvolumen, Variantenvielfalt und Oberflächenausführungen bei Felgen.


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