Werbung

Luftfracht: DHL vergrößert Umschlagkapazitäten in Asien

Dienstleister will 335 Millionen Euro in Hongkong investieren.


Werbung

DHL Express plant am Flughafen in Hongkong den Ausbau seines zentralasiatischen Hubs (CAH). Insgesamt wird die Investition nach Unternehmensangaben 335 Millionen Euro betragen. Bisher flossen bereits mehr als 520 Millionen Euro in das strategische Drehkreuz – in Summe die bislang größte Investition von DHL Express in die Infrastruktur der Region Asien-Pazifik.

50.000 Sendungen mehr in der Stunde

Das Luftfrachtdrehkreuz erhält ein modernes Umschlagsystem. Die DHL Expresssparte erwartet sich davon mehr Produktivität, die Durchlaufleistung soll von derzeit 75.000 auf 125.000 Sendungen pro Stunde erhöht werden. Im Vollbetrieb steige die Durchlaufkapazität um 50 Prozent auf mehr als 1,06 Millionen Tonnen pro Jahr, teilt der Logistikkonzern mit. Mit der vergrößerten Sortieranlage werde im Vergleich zur Eröffnung im Jahr 2004 ein sechsmal höheres Sendungsvolumen möglich sein. Darüber hinaus erhöhe sich die Lagerfläche des CAH um 50 Prozent auf 47.000 Quadratmeter.

Jährliches Wachstum von zwölf Prozent

„Das internationale E-Commerce-Geschäft und der innerasiatische Handel nehmen immer mehr Fahrt auf“, begründet der CEO von DHL Express, Ken Allen, den Ausbau des Standorts. „Deshalb wollen wir unser globales Netzwerk sowie unsere Dienstleistungen weiter ausbauen. Durch die Erweiterung des für uns strategisch wichtigen Standorts in Hongkong erhöht sich nicht nur die Durchlaufleistung in der Region Asien-Pazifik. Wir fördern darüber hinaus auch den schnell wachsenden internationalen Handel in der Region sowie weltweit.“ In den vergangenen zehn Jahren verzeichnete das Drehkreuz eine jährliche Zunahme des Sendungsvolumens um durchschnittlich zwölf Prozent. Mehr als 40 Prozent des gesamten Sendungsvolumens in der Region Asien-Pazifik werden darüber abgewickelt. Geplant ist, dass die erweiterte Anlage im ersten Quartal 2022 ihren Betrieb aufnimmt.

DHL Express setzt ein Qualitätskontrollzentrum ein

Die TAPA-A-zertifizierte Einrichtung erhält ein Sicherheitssystem mit insgesamt 520 Überwachungskameras sowie eine hochmoderne Zugangskontrolle. Darüber hinaus kommt ein Qualitätskontrollzentrum (QCC) zum Einsatz, das die Abflug- und Landezeiten in Echtzeit überwacht und Auffälligkeiten sofort meldet. Dadurch kann DHL seine Kunden über Verspätungen oder Flugausfälle informieren. Das QCC ist mit dem Network Control Center der Region Asien-Pazifik in Hongkong und mit über 70 Gateways sowie 500 Servicezentren in mehr als 40 Städten in weiteren asiatischen Ländern vernetzt. (ha/ld)


Aktuelle Fotostrecke

Das Lager des Einzelhändlers Bergfreunde in Ergenzingen in der Nähe von Stuttgart ist eine von vielen Logistikimmobilien, die 2016 fertiggestellt wurden. (Foto: Panattoni Europe)
Im Jahr 2016 entstanden besonders viele neue Immobilien, um Waren zu lagern und umzuschlagen. Wie die Studie „Logistik und Immobilien 2016“ des Analyseunternehmens Bulwiengesa AG zeigt, entstanden im...

Inhalt in sozialen Medien teilen

Logistik-Themen mit ähnlichen Inhalten...

 

© 2017 HUSS-VERLAG GmbH München | Alle Rechte vorbehalten