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Standorte: Bayern investiert ins GVZ Hof

6,6 Millionen Euro sollen in zusätzliche Flächen und einen Logistikpark fließen.


Für den weiteren Ausbau des Güterverkehrszentrums Hof hat das Land Bayern eine Fördersumme von 6,6 Millionen Euro freigegeben. Mit dem Geld will Hof sein Güterverkehrszentrum weiterentwickeln. Nach dem Abbruch leerstehender Gebäude und aufgelassener Bahnsteige, dem Rückbau von Gleisanlagen, der Bahnmeisterei und dem Zoll soll nun eine neue Erschließungsstraße entstehen. Lärmschutzmaßnahmen sollen das Gelände zur umliegenden Wohnbebauung hin abschirmen. Auf dem zehn Hektar großen Areal, das die Stadt Hof der Bahn 2010 abkaufte, plant Hof zusätzliche Flächen für Lagerhallen und einen neuen Logistikpark.

Überzeugt vom Potenzial

Bei der Übergabe des Förderbescheides zeigte sich Bayerns Verkehrsminister Joachim Herrmann überzeugt von dem Potenzial des neuen Güterverkehrszentrums (GVZ) in Hof. „Damit entsteht eine leistungsfähige Verkehrsdrehscheibe im Norden Bayerns. Deshalb übernimmt der Freistaat knapp 90 Prozent der förderfähigen Kosten“, machte Herrmann deutlich. Das GVZ profitiert von den Standortvorteilen, die Neuerschließung aufgrund seiner zentralen Lage hat. Die Stadt Hof hofft damit neue Unternehmen anlocken zu können. „Logistik ist in Deutschland nach Maschinenbau und Automobil der drittwichtigste Wirtschaftszweig und deshalb ein wichtiger Standortfaktor auch für Hof“, erklärte Karl Fischer, Geschäftsführer der LKZ Prien. Das Logistik-Kompetenz-Zentrum (LKZ) unterstützt die Stadt Hof seit 2008 bei der Entwicklung des GVZ. (ha)


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