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Seehäfen: Containerumschlag in Niedersachsen wächst

Allein Wilhelmshaven verzeichnet ein Plus von 15 Prozent.


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Mit einem Umschlag von insgesamt 53,4 Millionen Tonnen verzeichnen Niedersachsens Seehäfen 2017 ein Plus von zehn Prozent gegenüber 2016. Besonders gut lief der Containerumschlag in Wilhelmshaven. Dabei konnte der Umschlag von Massengütern, wie Rohöl und Kohle, aber auch von Stückgütern und Neufahrzeugen gesteigert werden. Am Containerterminal Wilhelmshaven wurden 2017 mit 554.449 TEU (20-Fuß-Standardcontainer) 15 Prozent mehr umgeschlagen als im Vorjahr. „Niedersachsens Seehäfen verzeichnen insgesamt eine sehr positive Entwicklung. Die Leistungsfähigkeit und die hohe Kundenorientierung der Hafenumschlagsunternehmen tragen dazu bei, dass Niedersachsen ein innovativer, leistungsstarker und international wettbewerbsfähiger maritimer Standort ist, der für die exportorientierte deutsche Wirtschaft eine besondere Bedeutung besitzt. Es zahlt sich aus, dass Niedersachsen gezielt in die Häfen-Infrastruktur investiert, erklärte Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) während der gemeinsamen Jahrespressekonferenz mit Niedersachsen Ports und Seaports of Niedersachsen am 5. Februar 2018 in Oldenburg.

JadeWeserPort attraktiver

Althusmann weiter: „Die Kurve zeigt für den JadeWeserPort nicht nur wegen des gestiegenen Umschlags weiter nach oben. Die Entscheidung von VW für den JadeWeserPort belegt, dass wir mit dem Tiefwasserhafen ein zukunftsfähiges Angebot für weltweit führende Containerreedereien wie auch für unsere exportorientierten Unternehmen geschaffen haben. Zu der guten Flächenvermarktung kommen die geplanten Neubauprogramme der Reedereien für weitere Megacarrier und die angekündigten Neueinstellungen bei dem Terminalbetreiber Eurogate hinzu." Neben der Ansiedlung eines VW-/Audi-Verpackungsbetriebes für Autoteile im Güterverkehrszentrum (GVZ) müsse es gelingen, die Beziehungen zu wichtigen internationalen Containerreedereien weiter auszubauen und neue Linien-Dienste für den JadeWeserPort zu gewinnen.

Ausbau wird greifbarer

Hinsichtlich der zweiten Ausbaustufe des JadeWeserPorts sagte der Minister: „Nach erfolgter Bedarfsanalyse zu den Containerumschlagskapazitäten und einer Umweltverträglichkeitsprüfung wollen wir möglichst noch in diesem Jahr das Planfeststellungsverfahren einleiten. Für die Etablierung des JadeWeserPorts im nationalen und internationalen Seehafenwettbewerb ist eine wettbewerbsfähige Hinterlandanbindung ein wesentlicher Faktor für die Kunden. Wir werden deshalb weiterhin bei DB Netz und dem Bund auf die Fertigstellung der Elektrifizierung der Strecke zum JadeWeserPort in dieser Legislaturperiode hinwirken." (tbu/sln)


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