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Studie: Mit der Marke zum Erfolg

Immer mehr Transportlogistiker erkennen den Wert guter Markenarbeit.


Laut einer aktuellen Befragung der Agentur Get the Point sehen die meisten Unternehmen aus dem Bereich Transportlogistik in der Bildung einer starken Marke Wettbewerbsvorteile. Das Marketing laufe allerdings eher intuitiv statt nach Plan, berichtet die auf Markenarbeit in der Logistik spezialisierte Agentur aus Köln. Kundenkontakte werden demnach lieber analog als digital gepflegt.

Markenarbeit bekommt mehr Anerkennung

Als deutlicher Trend der Studie lässt sich erkennen, dass immer mehr Transportlogistiker der Ansicht sind, dass Marke und Unternehmenserfolg zusammengehören. So sind fast 72 Prozent der Befragten davon überzeugt, dass sich ihre Kunden von guter Markenarbeit beeinflussen lassen. 2016 waren nur 52 Prozent dieser Meinung. Und immerhin 76 Prozent der teilnehmenden Unternehmen gehen davon aus, dass ihnen eine starke Marke dabei helfe, sich vom Wettbewerb zu unterscheiden. Allerdings verlässt sich fast die Hälfte (49 Prozent) der Marketingverantwortlichen dabei auf ihr Bauchgefühl statt auf Kundenbefragungen und messbare Ergebnisse. So „glauben“ lediglich 52 Prozent (2017: 51 Prozent), dass ihre Kunden die Kernbotschaft und den Slogan ihres Unternehmens kennen. Fast ein Drittel (30 Prozent) gibt an, dies gar nicht zu wissen.

Analog statt digital

Bei der Nutzung digitaler Kanäle für das Marketing zeigen sich die befragten Unternehmen aus dem Bereich Transportlogistik immer noch zurückhaltend. Zwar nutzen 77 Prozent die Möglichkeit, Onlinekanäle in ihre Kommunikation einzubeziehen. Allerdings macht immer noch knapp ein Viertel (23 Prozent) davon keinerlei Gebrauch. Am häufigsten wird immer noch der persönliche Kontakt gepflegt, zum Beispiel auf Fachmessen und Kongressen, an denen 88 Prozent der Befragten regelmäßig teilnehmen.

Viele Transportlogister glauben, dass sie keine attraktiven Arbeitgeber sind

Aufhorchen lässt die Selbsteinschätzung der befragten Unternehmen. Nur 53 Prozent betrachten sich selbst als „attraktiven Arbeitgeber“. 47 Prozent verneinen dies oder wissen es nicht. „Obwohl die Mehrheit der Unternehmen in der Logistik die Bedeutung der Arbeitgebermarke erkannt hat, fehlt es vielen Unternehmen an wirkungsvollen und nachhaltigen Konzepten zur Umsetzung von markenbildenden Maßnahmen“, sagt Clemens Meiß, geschäftsführender Gesellschafter von Get the Point.

Die Agentur Get the Point hat bereits zum siebten Mal die Studie „Markenführung in der Logistik“ durchgeführt. Befragt wurden rund 400 Unternehmen der Transportlogistikbranchen mit einem Jahresumsatz von mindestens 50 Millionen Euro.(tbu/ld)


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