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Logistik-IT: Mit Blockchains Vertrauen aufbauen

Die Technologie hat großes Potenzial in der Logistik, erste Anwendungen laufen bereits.


Spätestens seit dem Hype um Bitcoins ist das Thema Blockchain in der breiten Öffentlichkeit angekommen. Bitcoins sind das berühmteste Beispiel für diese Technologie. Doch sie bietet viele weitere Anwendungen, auch im Bereich Logistik. Blockchains sind im Grunde extrem fälschungssichere Datenbanken, mit denen sich beispielswiese der Weg von Produkten in der Supply Chain nachvollziehen lässt. So kann man mit Sicherheit sagen, ob eine Ladung Äpfel aus einer Region kommt, wo sie mit giftigen Pestiziden behandelt worden sind.

Blockchains und Smart Contracts

Mehr noch, Blockchains können mithilfe von Smart Contracts automatisch Zahlungen auslösen, wenn ein vorher definiertes Ereignis eintritt. Landet das Flugzeug zu spät? Smart Contracts zahlen in diesem Fall automatisch. Dabei funktioniert die Technologie Blockchain selbst in Konstellationen, in denen nicht jeder Akteur dem anderen vertraut.

Eine neue Phase des Internets

Wenn man dem Informatikwissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Prinz glauben darf, läuten Blockchains deshalb eine neue Ära des World Wide Web ein: „Mit Blockchains beginnt eine neue Phase des Internets, das Internet of Trust.“ Prinz ist stellvertretender Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT in Sankt Augustin und einer der wichtigsten Blockchain-Experten im deutschsprachigen Raum.

Was Sie schon immer über Blockchains wissen wollten

Welche Chancen und Nachteile Professor Prinz in der Technologie sieht, können Sie in der Titelgeschichte der LOGISTIK HEUTE-Ausgabe 3/2018, die am 28. März erschienen ist, lesen. Dort erfahren Sie auch, welche Blockchain-Anwendungen es in der Logistik gibt, wann sich ein Projekt mit der Technologie lohnt, wie sie funktioniert und warum sie so heißt, wie sie heißt.


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