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Transport: 36 Unternehmen fordern mehr saubere Lkw

Händler, Unternehmen und Logistikdienstleister wenden sich mit Schreiben an die EU-Kommision.


Wie das Nachrichtenportal "Spiegel Online" meldet, fordert eine Reihe hochkarätiger Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Handel und Logistik von der EU-Kommission, den Kohlendioxid-Ausstoß von Lkw schärfer zu begrenzen. In einem Schreiben an den Präsidenten der EU-Kommission Jean-Claude Juncker wird dazu aufgefordert, die entsprechenden gesetzlichen Rahmenbedingungen zu verschärfen.

Effizienz um 43 Prozent verbessern

Eine Studie des International Council of Clean Transportation zeige, so heißt es in dem Schreiben, dass die Treibstoffeffizienz von Sattelzugmaschinen und Trailer als Einheit bis zum Jahr 2030 auf eine „kosteneffektive Weise“ um 43 Prozent verbessert werden könne. Und das bei einem Return-on-Invest von zwei Jahren. Der Spritverbrauch der ziehenden Einheit solle bis 2025 um 24 Prozent sinken. Darüber hinaus wird ein verpflichtendes Verkaufsziel von sogenannten Zero-Emission-Trucks gefordert, also von Lkw, die überhaupt kein Kohlendioxid mehr ausstoßen.

Mehr Geld für Infrastruktur

Parallel zu den Maßnahmen, die den Fahrzeugherstellern auferlegt werden sollen, müsse die EU mehr Geld in die Infrastruktur investieren, die solche Zero-Emission-Trucks benötigen. Auch die entsprechende Forschung & Entwicklung solle gefördert und die Finanzierungsmöglichkeiten verbessert werden.

Von Tchibo bis Ikea

Zu den 36 Unternehmen, die ihr Firmenlogo unter dem Schreiben platzierten, gehören unter anderem die Handelsriesen Carrefour und Ikea, der Kaffeeröster Tchibo, der Lebensmittelkonzerne Nestlé, die Heineken-Brauerei, der Verbrauchsgüterhersteller Unilever sowie der Industriekonzern Siemens. Auch Logistikdienstleister wie Hermes, DB Schenker und Geodis unterstützen das Schreiben. (ts/sln)


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