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Flurförderzeuge: Linde arbeitet an Blockchain-Themen

Erste Ergebnisse will der Intralogistiker 2019 vorstellen.


Der Aschaffenburger Intralogistikanbieter Linde Material Handling arbeitet seit Kurzem an möglichen Lösungen im Bereich Blockchain. Erste Ergebnisse will der fränkische Staplerspezialist im kommenden Jahr vorstellen. Das sagte Roger Campbell, Leiter Intalogistics Services des Unternehmens, in einem Forum im Rahmen der Kundenveranstaltung „World of Material Handling“ in Mannheim. Derzeit gehe es vor allem darum, in allen intralogistischen Bereichen nach Praxisbeispielen zu suchen, in denen die Blockchain-Technologie Sinn mache, so Campbell. Die Gretchenfrage laute in diesem Zusammenhang: „Muss es Blockchain sein oder funktioniert auch eine andere Technologie?“ Im Gespräch mit LOGISTIK HEUTE betonte der Intralogistik-Experte, dass er sich vor allem im Bereich Mietgeräte und Gebrauchtstapler Fälle vorstellen kann, in denen der Einsatz der Blockchain sinnvoll ist. Bei Gebrauchtgeräten kann man Campbell zufolge mit der neuen Technologie die gesamte Historie des Fahrzeugs von der Produktion bis zur letzten Wartung dokumentieren und die daraus gewonnenen Daten nach bestimmten Kriterien auswerten und weiterverarbeiten. Im Bereich Miete kann Linde heute schon mit moderner Software dem Kunden übermitteln, wie stark seine Flotte ausgelastet ist und ob die idealen Staplertypen für den jeweiligen Warentransport angemietet wurden.

5.000 Besucher auf der Veranstaltung

Linde und der Automatisierungsanbieter Dematic, beide Marken der Wiesbadener Kion-Group, veranstalteten das Forum im Rahmen von mehr als zwei Dutzend Info-Sessions auf der Kundenveranstaltung „World of Material Handling“ auf dem Maimarktgelände in Mannheim. Noch bis zum 15. Juni können Kunden der Unternehmen dort neue Produkte von Linde, Dematic und zahlreichen Zulieferern besichtigen und zum Teil auch testen. Die Schwerpunktthemen lauten bei der inzwischen dritten Auflage der Veranstaltung Automatisierung, Digitalisierung, Energiesysteme, Sicherheit und Intralogistik. Bis zum Ende der Leistungsschau will Linde mehr als 5.000 Besucher durch das Gelände geführt haben. Linde verzichtete bereits zum dritten Mal auf eine Teilnahme an der Intralogistikmesse CeMAT in Hannover und investiert dafür Geld in eine eigene Ausstellung, die in Mannheim mehr als 13.000 Quadratmeter Fläche umfasst.


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