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Logistikimmobilien: Neues Hermes-Lager in Ansbach

Developer ECE entwickelt die 90 Millionen Euro teure Anlage.


Gemeinsam mit dem Entwickler ECE baut die Hermes Gruppe ihre Infrastruktur für die Abwicklung von Großstücken wie Möbel und Elektrogroßgeräte aus. Dafür entwickelt und realisiert der Entwickler laut einer Mitteilung im bayerischen Ansbach auf einem rund 186.000 Quadratmeter großen Areal an der Autobahn-Anschlussstelle „Herrieden“ (A 6) ein neues Logistikzentrum. Der geplante Gebäudekomplex umfasst zwei Hallen mit einer Gesamtfläche von 76.000 Quadratmetern und bündelt die Lagerhaltung von Hermes Fulfilment und den zentralen Warenumschlag des Hermes Einrichtungsservice. Bis zu 600 neue Arbeitsplätze sollen entstehen. Das Investitionsvolumen beträgt rund 90 Millionen Euro. Der Baustart soll im Oktober 2018 erfolgen, die Inbetriebnahme ist für Anfang 2020 vorgesehen.

Von zwei Unternehmen genutzt

Der neue Standort wird auf die logistische Abwicklung von Möbeln, Elektrogroßgeräten und sonstigen sperrigen Gütern spezialisiert sein und von zwei Unternehmen der Hermes Gruppe genutzt. Als Lagerlogistiker unter anderem von Otto wird Hermes Fulfilment in Ansbach auf 53.000 Quadratmetern ein Lager für Otto-Waren betreiben. Es ergänzt das Netzwerk von Hermes Fulfilment mit Standorten in Hamburg, Haldensleben (Sachsen-Anhalt), Löhne (Nordrhein-Westfalen) und Ohrdruf (Thüringen).

Gold-Zertifizierung

Angeschlossen wird ein Logistik-Hub mit weiteren 15.000 Quadratmetern, in dem der Hermes Einrichtungsservice die Waren für seine Auftraggeber abwickelt. Weitere 8.000 Quadratmeter sind für Büros, Sozialräume und Technik beider Unternehmen vorgesehen.Wie für alle neuen Logistik-Center von Hermes ist auch für das Projekt in Ansbach eine Gold-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) angestrebt. Zum Einsatz kommen unter anderem ein nachhaltiges Wärmeerzeugungs- und Wärmeverteilungskonzept sowie energiesparende LED-Beleuchtung mit nutzungsbezogener, intelligenter Schaltung. So sinkt laut ECE der Energieverbrauch gegenüber einer konventionellen Beleuchtung um bis zu 35 Prozent. Außerdem vermeidet ein optimiertes Hofmanagementsystem unnötige Leerfahrten und Stillstandzeiten.


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