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IAA Nutzfahrzeuge 2018: Transport, Logistik und Mobilität von morgen

Automatisierung und Elektromobilität zählen zu den Schwerpunkten der Messe.


Digitalisierung, Vernetzung, Automatisierung und Elektromobilität – so heißen die Kernthemen der IAA Nutzfahrzeuge 2018, die am heutigen 20. September in Hannover ihre Messetore geöffnet hat und bis 27. September dauert. Für die 67. IAA Nutzfahrzeuge verzeichnet der Veranstalter, der Verband der Automobilindustrie (VDA,) 2.174 Aussteller aus 48 Ländern (2016: 2013 Aussteller aus 52 Ländern). Die Ausstellungsfläche umfasst 282.000 Quadratmeter, was nach Veranstalterangaben einen neuen IAA-Rekordwert darstellt. Die Zahl der Weltpremieren habe sich um fast ein Drittel auf 435 erhöht – ebenso ein neuer Bestwert.

Motto „Driving tomorrow“

Die diesjährige IAA Nutzfahrzeuge steht unter dem Motto „Driving tomorrow“. Damit ist laut VDA-Präsident Bernhard Mattes eine klare Ansage verbunden: „Wir stellen Transport, Logistik und Mobilität von morgen in den Mittelpunkt dieser weltweit wichtigsten Leitmesse! Dabei geht es um die Innovationsthemen Digitalisierung, Vernetzung, Automatisierung, Elektromobilität und um urbane Lieferkonzepte“, sagte Mattes im Interview mit der „IAA aktuell“, der offiziellen Messezeitung (Ausgabe vom 20. September). „Die gesamte Branche ist darauf vorbereitet und packt an, da herrscht Aufbruchstimmung.“

Auf die Straße bringen

„Vor zwei Jahren wurden auf der IAA Nutzfahrzeuge hier in Hannover vor allem Elektro-Konzeptfahrzeuge präsentiert“,, so Mattes. „Es gab Ankündigungen, es wurde viel über Digitalisierung und Vernetzung gesprochen.“ Heute werde „geliefert“: „Wir sehen eine Vielzahl von E-Transportern, die jetzt in Serie gehen und auf die Straße kommen. Die Reichweite mit einer Batterieladung ist hoch, damit kann ein Großteil des Lieferverkehrs in Städten effizient und emissionsfrei bedient werden. Hinzu kommen leichte und mittelschwere Lkw mit Elektroantrieb – und vor allem immer mehr Stadtbusse mit Elektroantrieb", sagte Mattes gegenüber der „IAA aktuell“. „Auch serienreife Entwicklungen mit Brennstoffzelle sehen wir hier in Hannover." Zudem gebe es eine ganze Reihe von Fahrzeugen mit Erdgasantrieb. „Kurz: Aus Vision wird Realität!“

Studie: Digitalisierung und autonomes Fahren

Durch die Digitalisierung und Automatisierung von Logistikprozessen und Lieferfahrzeugen sollen die Logistikkosten für standardisierte Transporte bis 2030 um 47 Prozent sinken. So lautet ein zentrales Ergebnis der „Truck Study 2018“ die Strategy&, die Strategieberatung von PwC, Mitte September vorgestellt hatte. Rund 80 Prozent dieser Ersparnisse werden den Unternehmensberatern zufolge auf die Verringerung von Personal in der Transport- und Logistikbranche zurückzuführen sein. Hinzukommen sollen „enorme Effizienzsteigerungen“: Autonom fahrende Lkw sollen, wie die Studie aussagt, ab 2030 bereits 78 Prozent der Zeit unterwegs sein können, weil Ruhepausen für Fahrer entfallen und Leerlaufzeiten durch den Einsatz von Algorithmen sinken.

„Die Logistikbranche steht vor einem massiven technologischen Wandel, der altbekannte Geschäftsmodelle und traditionelle Rollen von Spediteuren, Lkw-Unternehmern oder Fernfahrern verändert“, sagte Dr. Gerhard Nowak, Partner bei Strategy& Deutschland und einer der Studienautoren. „Auch für Lkw-Hersteller schwindet durch den Wandel zum autonomen Truck die Bedeutung von Ausstattungsmerkmalen und Fahrkomfort – in Zukunft geht es darum, die bessere Kostenbilanz pro Kilometer zu bieten“, so Nowak.


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