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Logistikstandorte: Garbe schließt Westfalenhütten-Entwicklung ab

Auf ehemaligem Stahlgelände arbeiten mittlerweile mehr als 2.000 Menschen.


Mit dem nun erfolgten Verkaufsabschluss für die zweite Amazon-Logistikanlage im Dortmunder „Garbe Logistik-Park Westfalenhütte“ haben die Garbe Industrial Real Estate GmbH und die englische Investmentbank Rasmala Ltd die Transaktion „erfolgreich beendet“. Dies teilte das Logistikimmobilien-Unternehmen Garbe am 7. November der Presse mit.

Drei Logistikimmobilien an Investmentbank

Insgesamt hatte, so Garbe, Rasmala drei Logistikimmobilien auf der Westfalenhütte erworben. Bei den Gebäuden handelt es sich um die beiden 50.000 beziehungsweise 30.000 Quadratmeter großen Logistikzentren, die langfristig an den Onlinehändler Amazon vermietet sind, sowie um die 32.000 Quadratmeter große Logistikimmobilie, die vom französischen Sportartikelhändler Decathlon genutzt wird.

Seit 2012 mehr als 300 Millionen Euro investiert

Das insgesamt 450.000 Quadratmeter große Grundstück des ehemaligen Stahlstandorts hatte Garbe Industrial Real Estate 2008, zu Beginn der globalen Wirtschaftskrise, von ThyssenKrupp erworben und ab 2012 damit begonnen, die Konversionsfläche zu einer Logistiklage zu entwickeln. Seitdem sind dort mehr als 225.000 Quadratmeter an Logistik- und Büroflächen entstanden. Mit Schenker, Amazon, Decathlon und Ikea gemeinsam mit ID Logistics haben sich der Garbe-Mitteilung zufolge Unternehmen auf der Westfalenhütte niedergelassen, die inzwischen mehr als 2.000 Menschen auf dem ehemaligen Hüttengelände beschäftigen. Insgesamt seien seit 2012 von den involvierten Unternehmen mehr als 300 Millionen Euro in den Standort investiert worden.

Westfalenhütte als „Vorzeigeprojekt"

„Die Westfalenhütte ist ein Vorzeigeprojekt für die Revitalisierung maroder Industrieflächen und zeigt, dass Logistikansiedlungen für Region und Stadt einen echten Mehrwert schaffen“, bilanzierte Jan Dietrich Hempel, Geschäftsführer der Garbe Industrial Real Estate GmbH. „Das konnte aber nur gelingen, weil hier eine Unternehmung des deutschen Mittelstands, die Stadt Dortmund und die lokale Wirtschaftsförderung von Beginn an pragmatisch und zielorientiert zusammengearbeitet haben.“


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