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Logistikimmobilien: Queisser Pharma baut

Mehr Platz für Arzneimittel, Medizinprodukte und Nahrungsergänzungsmittel.


Bis Juni 2019 soll es fertig gestellt sein, der Go-Live des neuen Logistikzentrums von Queisser ist für September 2019 angedacht. Mit der Planung und Umsetzung des Neubaus beauftragte der Flensburger Pharmakonzern die Unternehmensberatung Pierau GmbH aus Hamburg.

Zusätzliche Kapazitäten

Da der Hauptsitz keine Erweiterungsflächen mehr bot, war ein Neubau erforderlich, so Pierau. Gebaut wird seit dem 18. Juni 2018 auf dem rund 40.000 Quadratmeter großen Grundstück im Gewerbegebiet der Gemeinde Handewitt. Geplant sei ein 26 Meter hohes, vollautomatisiertes Paletten-Hochregallager (HRL) in Silobauweise. Dieses biete in der ersten Ausbaustufe auf zwölf Ebenen Platz für 30.000 Paletten. Für Erweiterungsoptionen sei gesorgt, so die Planung.

Drei Stockwerke

In dem dreigeschossigen Neubau sollen Pierau zufolge in Zukunft Logistik, inklusive Lagerhaltung, Kommissionierung sowie Versand für den nationalen und internationalen Markt der Marken Doppelherz und Protefix gebündelt werden. Das geplante, vollautomatische Hochregallager soll in der letzten Ausbaustufe Platz für bis zu 70.000 Paletten bieten. Aus dem HRL soll die Anlieferung artikelrein auf Palette erfolgen und Regalbediengeräte transportieren die Paletten zum Auslagertisch, so Pierau. Die Kommissionierung erfolge dann direkt und auftragsbezogen sowohl auf Ganz- als auch parallel auf Mischpaletten.

Kommissionierung auf zwei Ebenen

Im Erdgeschoss seien der Nachschub für die Großkommissionierung sowie das Reservelager für die Kleinkommissionierung vorgesehen. Zwei Pickplätze werden zur Verfügung stehen, damit die Ganzkartonkommissionierung für Exportsendungen und der Nachschub abgewickelt werden kann. Die Kleinkommissionierung ist für das Oberschoss mit zwölf Pickplätzen geplant und soll effizient gestaltet werden: „Um die Abläufe effizienter zu gestalten, wird auf eine zweistufige Kommissionierung erweitert. Künftig wird der Nachschub auf Rollcontainern und Paletten bereitgestellt und in ein Durchlaufregal eingelagert. Von hier aus werden die entsprechenden Artikel mithilfe von Pick-by-Light-Technik direkt in vom Lagerverwaltungssystem vorgegebene Versandkartons kommissionier“, so Andreas Beermann, Projektleiter bei Pierau Planung.

Weiteres Wachstum

„Mit dem Zugewinn an Fläche und dem HRL, das eine maximale Leistung von 200 Paletten beziehungsweise 1.000 Kartons pro Stunde erreichen kann, sind wir bestens aufgestellt um höchste Effizienz in puncto Lager, Produktion und Versand sicherzustellen – jetzt und auch langfristig“, sagte Sven Müller, Logistikleiter. Der Standort in Flensburg soll Müller zufolge aber nicht aufgegeben werden: „Dadurch werden am Hauptsitz in Flensburg Flächen für die Produktion frei und wir sind für weiteres Wachstum bestens gerüstet.“


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