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Weniger Schrauben, bessere Verfügbarkeit

Böllhof führt neue Lösung für Bestandsmanagement ein.

Am Anfang - 1877 - war die Schraube und noch heute bildet sie zusammen mit 100.000 weiteren Verbindungselementen die Basis der Wilhelm Böllhoff GmbH & Co. KG, Bielefeld. Als internationaler Dienstleister mit eigener Produktion und Entwicklung gehört das Unternehmen nach eigenen Angaben zu den führenden Anbietern von Verbindungs-, Montage- und Sys-temtechnologien. Die Übernahme der Disposition, Beschaffung, Qualitätsprüfung, intelligente Lagerhaltung und innerbetriebliche Verteilung der Wa-ren bis „ans Band“ gehören zu den Dienstleistungen, die Böllhoff mit seinem Unternehmensbereich „Dienstleister Verbindungselemente“ seinen Kunden bietet. Rund 50 Prozent des Gesamtumsatzes wird über das ursprünglich für die Automobilindustrie entwickelte Kanban-Belieferungssystem ECOSIT (E-conomic supply in time) abgewickelt, das heute rund 250 Produktionsbetriebe mit C-Artikeln versorgt. Thorsten Heinrich, Leiter Sonderprojekte Materialwirtschaft bei Böllhoff: „Wir übernehmen verantwortlich das Management der C-Teile für unsere Industriekunden, sodass diese sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können." Damit das Unternehmen jedoch einen hundertprozentigen Lieferservice garantieren kann, ohne dabei die Bestände in den Lagern unnötig aufzublasen, hat sich Böllhof im Dezember 2006 für die Einführung des Bestandsoptimierungssystems "add*ONE" der Inform GmbH, Aachen, entschieden. "Diese Software schafft hohe Transparenz über unser gewaltiges Artikelportfolio, hilft drohende Lieferprobleme frühzeitig zu erkennen und reduziert gleichzeitig den dispositiven Aufwand“, so Heinrich. Im März 2007 startete die Projektphase, in der die komplexen Anforderungen an die Bestandsoptimierung mit add*ONE umgesetzt wurden. Seit Ende Oktober 2007 schließlich werden die Bestände der Böllhoff-Läger optimiert. Insgesamt sieben Bedarfsplaner arbeiten heute mit der Software und erweitern täglich das Spektrum der Artikel, die nun weitgehend automatisch disponiert werden. Thorsten Heinrich ist zufrieden: „Unserem Ziel, unter Beibehaltung des hohen Lieferservicegrades eine Bestandssenkung zu erreichen und die Umschlagshäufigkeit um rund 25 Prozent zu erhöhen, kommen wir deutlich näher. Unsere Bedarfsplaner sind sehr zufrieden mit ihrem neuen Werkzeug. Mit add*ONE prognostizieren sie treffsicherer, weil die grafische Oberfläche alle relevanten Parameter übersichtlich darstellt und durch farbige Markierun-gen auf den artikelspezifischen Handlungsbedarf aufmerksam macht.“


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(Foto: BYD)
Insgesamt 13 Lösungen und Geräte wurden für den IFOY 2018 nominiert. In dieser Bildergalerie finden Sie die Testberichte und den Innovation-Check.

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