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Netzwerke im Hintertreffen

Fraunhofer-Studie deckt Mängel von deutschen Logistikclustern auf.

Fast alle deutschen Logistikcluster unterstützen Kooperationsprojekte nicht aktiv, sei es in Form von Personal oder durch die richtigen Werkzeuge. Erfolgsfaktoren solcher regionalen Kompetenznetzwerke sind dagegen der Abbau von administrativen Hemmnissen, kostengünstige Miet- und Grundstückspreise sowie deren Verfügbarkeit und Anbindung.
Das sind Ergebnisse einer Studie des Stuttgarter Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA), die Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren beim Aufbau von Logistikclustern in Deutschland identifizieren soll. Die Forscher befragten dazu die Unternehmen innerhalb mehrerer Kompetenznetzwerke und das Clustermanagement sowie Verbände und Wirtschaftsförderer.
Extrem schlecht bewerten die Clustermitglieder den Punkt „Aufbau vertrauensvoller und langfristiger Kooperationsbeziehungen mit anderen Unternehmen“. Zudem entsprechen die angebotenen Leistungen des Clustermanagements oft nicht den Services, die sich die Netzwerkmitglieder wünschen. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Viele Unternehmen treten einem Logistikcluster bei, um aktuelle Informationen rund um die Logistik, etwa zu neuen Technologien, zu erhalten. Auf Basis der Studie hat das Fraunhofer IPA jetzt einen Leitfaden zur Entwicklung und Steuerung von Logistikclustern erstellt. Die Ergebnisse fließen in den Aufbau eines Logistikclusters für die Region Emden ein.


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