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Bestände: Wichtiger als Werbung

Mit IT-Tools wollen Händler Kosten senken und Kundennutzen steigern.

39 Prozent der Handelsunternehmen in den USA und Europa planen Investitionen in neue IT-Systeme für ihre Bedarfsprognosen. Daneben wollen 30 Prozent ihre Tools für die Transportplanung verbessern. Das sind Ergebnisse der „Global Retail CIO Studie 2011“ des finnischen IT-Anbieters Aldata Solution Oyj, Helsinki. Für die Studie befragte das britische Handelsindustrieforschungsinstitut Martec International Ltd, Somerset, 136 IT-Chefs von Lebensmittel- und Nonfood-Händlern in 26 Ländern.

Mithilfe der Software wollen die Manager Verluste durch Über- oder Unterbestände sowie durch Verderb reduzieren. Das soll nicht nur Kosten sparen, sondern auch die Kundenzufriedenheit über alle Beschaffungskanäle hinweg verbessern. Ebenso wird die Optimierung der Auslieferung von Lieferantenbestellungen und ihrer Frequenz ins Auge gefasst.

Wegen der steigenden Kraftstoff- und Rohmaterialkosten gilt es für die Händler zunehmend als Wettbewerbsvorteil, ihre Lagerhaltungs- und Transportkosten im Griff zu haben. Wissen über das Kaufverhalten der eigenen Kunden, eine optimierte Supply Chain und Bedarfsprognosen priorisieren die Unternehmen inzwischen sogar stärker als Werbung.


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