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Studie: Erfolgsfaktor Grün

Wer in Nachhaltigkeit investiert, hat das bessere Ergebnis.

Je mehr Maßnahmen ein Unternehmen zur Verringerung der Umweltbelastung durch seine Produktion und zur nachhaltigen Entwicklung realisiert, desto besser ist seine wirtschaftliche Performance. Das geht aus der Studie „Excellence in Supply Chain Sustainability“ des Supply Chain Management Institute (SMI) der Wiesbadener EBS Business School hervor.

Zusammen mit dem Münchener Beratungsunternehmen Logica Deutschland GmbH & Co. KG befragten die Wissenschaftler 100 Firmen aus unterschiedlichen Industrien. Demnach schenken wirtschaftlich erfolgreiche Marktakteure dem Thema Nachhaltigkeit doppelt so viel Aufmerksamkeit wie weniger erfolgreiche. Als wichtigste Treiber für Nachhaltigkeit identifiziert die Studie die eigene Unternehmensführung, Regierungen und Kunden. Investoren, Mitarbeiter, Lieferanten und Wettbewerber spielen hingegen nur eine Nebenrolle.

Es ist also nicht die Aussicht auf einen möglichen Preisaufschlag dank grünem Label, die Unternehmen zur Nachhaltigkeit motiviert, sondern vielmehr die explizite Kundennachfrage und die Angst, diese Kunden zu verlieren. Dass dennoch nicht alle Unternehmen nachhaltig agieren, liegt laut den Befragten an zwei Bremsfaktoren: der mangelnden Zahlungsbereitschaft der Kundschaft und dem fehlenden Bekenntnis der Unternehmensführung.


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