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Nachhaltigkeit: Kürzere Wege, höhere Kosten

Regensburger Forscher berechnen Kohlendioxidausstoß beim Warenverkehr.

Je mehr Warenlager ein Konsumgüterhersteller betreibt, desto weniger Kohlendioxid (CO2) entsteht beim Transport der Güter des täglichen Bedarfs („Fast Moving Consumer Goods“; FMCG). Das haben Wissenschaftler des Lehrstuhls für Controlling und Logistik der Universität Regensburg herausgefunden. Die höheren Emissionswerte für Fahrten zwischen den Warenlagern und der Produktionsstätte gleicht demnach die Nähe der Lagerstätten zu den Umschlagplätzen und zu den Kunden aus. Bereits die Umstellung von einer „Ein-Lager-Strategie“ auf eine „Zwei-Lager-Strategie“ senkt den CO2-Ausstoß den Berechnungen zufolge um mehr als 3,4 Prozent. Mit der Dichte von Warenlagern steigen allerdings auch die Fixkosten.

Eine hohe Kundendichte lässt die Treibhausemissionen ebenfalls schrumpfen. Die Wissenschaftler empfehlen Unternehmen daher, bei der Wahl ihres Logistikdienstleisters auf dessen Netzwerk zu achten. Außerdem kommen die Forscher zu dem Schluss, dass größere Warenlieferungen weniger Treibhausgase freisetzen als kleinere Sendungen. Zwar erhöhen sich hierbei die Emissionswerte für einzelne Volllast-Fahrten, jedoch sind insgesamt weniger Fahrten nötig.


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