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Flurförderzeuge: Still legt Verkaufsschlager neu auf

Intralogistiker will auf der LogiMAT mit neuen E-Staplern der Baureihe RX 20 punkten.


Seit 2005 hat der Intralogistikanbieter Still 80.000 Einheiten der Elektrostapler-Baureihe RX 20 produziert. Jetzt hat das Hamburger Unternehmen die Geräte komplett neu aufgelegt. Präsentiert werden sie in Kürze unter anderem auf der Fachmesse LogiMAT  in Stuttgart (13. bis 15. März).

80 Prozent der Bauteile neu

Bei einer Presseveranstaltung in Hamburg betonte Vertriebsgeschäftsführer Thomas A. Fischer, dass das Unternehmen während der umfangreichen Entwicklungstätigkeiten in den vergangenen Jahren „nicht das Rad neu erfunden hat, aber so ziemlich alles andere“. 80 Prozent der Bauteile seien neu entwickelt worden. Im Vergleich zu den Vorgängermodellen schaffen die neuen Geräte dem Hersteller zufolge rund vier Prozent mehr Umschlag – bei einer gleichzeitigen Energieeinsparung von etwa 15 Prozent.

Nutzer entscheidet

2005 hat Still laut Fischer als erster Anbieter den seitlichen Batteriewechsel eingeführt, der das zeitaufwändige Auswechseln der Energiespeicher per Kran überflüssig mache. Die Geräte aus dem Jahr 2018 zeichne eine andere Besonderheit aus: Bei den Fahrzeugen könne der Nutzer entscheiden, ob er lieber mit Bleisäure- oder Lithium-Ionen-Batterien fahren wolle. „Das Hin- und Herwechseln der Batterie ist sehr einfach“, so Fischer. Auf noch eine Neuerung ist das Unternehmen stolz: eine Pendelachse, die einen sehr engen Wendekreis ermöglicht. Dieses Teil ist eine Entwicklung aus dem Kion-Konzern, zu dem neben Still unter anderem der Aschaffenburger Anbieter Linde gehört.

Allrouder für innen und außen

Hintergrund: Die neue RX 20-Baureihe besteht aus insgesamt 13 Fahrzeugtypen – davon sieben Dreirad- und sechs Vierradstapler – und ist für Lasten von 1,4 bis zwei Tonnen bei einem Lastschwerpunkt von 500 Millimetern ausgelegt. Die Allrounder eignen sich dem Hersteller zufolge unter anderem für den kombinierten Innen- und Außeneinsatz und transportieren Waren mit einer maximalen Fahrgeschwindigkeit von 20 Stundenkilometern auch über längere Strecken. Damit stünden sie verbrennungsmotorischen Staplern in Sachen Performance in nichts nach, heißt es aus der Still-Zentrale.

Gute Steigfähigkeit

Weitere Details: Das Fahrzeug hat ein komplett neues Antriebsmodul, in das zwei gekapselte wartungsfreie Drehstromfahrmotoren mit aktiver Kühlung sowie eine neue Umrichter-Generation integriert sind. Dies sorgt Still zufolge nicht nur für eine hohe und zuverlässige Leistung, sondern auch für gute Steigfähigkeit auf Rampen. Je nach Nenntragfähigkeit könne der Stapler Rampensteigungen oder ansteigende Auffahrten bis zu 20 Prozent Steigung mit maximaler Last befahren. Dabei wurden Beschleunigung, Fahrleistung, Hubgeschwindigkeiten sowie das elektrische Abbremsen (Reversieren) verbessert. Die Fahrzeuge sind dadurch agiler als ihre Vorgänger.

Hohe Wendigkeit

Hohe Wendigkeit und Kompaktheit zeichnen die Geräte ebenfalls aus: Der neue RX 20 ist deutlich kompakter. Damit habe Still die Forderung nach minimaler Arbeitsgangbreite und Durchfahrtshöhe bei maximal großem Arbeitsplatz umgesetzt, betont das Unternehmen. Für Kunden, die besonders kompakte Fahrzeuge mit Tragfähigkeiten von 1,4 oder 1,6 t benötigen, seien die extrem wendigen RX 20-14C und RX 20-16C die perfekte Wahl. Ihre Wendigkeit erhalten die Geräte durch einen extra kurzen Fahrzeug-Rahmen, der für eine geringe Arbeitsgangbreite bei gleichzeitig großer Batteriekapazität (625 Ah) sorgt.

Sicheres und zügiges Lasthandling

Auch den Mast hat Still optimiert und Heben mit optimaler Mastdurchsicht kombiniert. Biege- und verwindungssteife Hubgerüstprofile sorgen für ein sicheres und zügiges Lasthandling auch bei schweren Lasten mit höheren Resttragfähigkeiten. Der RX 20 bietet nicht nur beim Tele-, sondern vor allem beim Dreifach-Hubgerüst eine „herausragende Sicht auf die Last“, heißt es in einer Pressemitteilung. Die neuen Hubgerüste zeichnen sich durch ein schlank geschachteltes Profilpaket aus sowie durch die Verwendung von C-Profilen im Außenmast. Die Hubzylinder liegen hinter den Profilen. Der Fahrer habe hierdurch eine gute Sicht sowohl durch den Mast als auch seitlich an diesem vorbei.

Bekannte Anwendungen integriert

Zahlreiche Assistenzfunktionen, wie unter anderem eine Anzeige des Stabilitätsstatus im Display sowie eine Geschwindigkeitsreduzierung bei angehobenem Gabelträger, erhöhen nicht nur die Sicherheit, sondern tragen ebenfalls zu einem präzisen Lasthandling bei, das die Umschlagleistung weiter erhöht. Auch bekannte Assistenzfunktionen wie Curve Speed Control, das automatisch die Geschwindigkeit in Kurven dem Lenkwinkel anpasst, kommt im RX 20 zur Anwendung. „Assistenzsysteme nehmen zukünftig einen immer wichtigeren Stellenwert ein, um die Effizienz von Staplereinsätzen weiter zu steigern“, so Fischer.

Halle 10, Stand B55


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