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Materialfluss: Steuerung für den Katzensprung

Dometic nutzt WMS von Ehrhardt + Partner, um Effizienz zu steigern.


Den gesamten europäischen Raum und damit die zweitgrößte Verkaufsregion beliefert Dometic, ein Anbieter für Hygiene- und Sicherheitszubehör für Camper, Lkw-Fahrer und Outdoor-Freunde, von seinen beiden Lagerstandorten in Emsdetten aus. Neben Kühlgeräten aller Art (Kühlboxen, Minikühlschränke, Weinkühlschränke, Minibars) vertreibt das Unternehmen auch Klimaanlagen für Wohnmobile und Fahrerassistenzsysteme.

12.000 Artikel auf Vorrat

Lagerung und Versand von Ersatz- und Komplementärteilen für den Aftermarket-Bereich sind auf rund 25.000 Quadratmetern organisiert. Nur einen Steinwurf entfernt dient eine zweite Lagerhalle mit 22.500 Quadratmetern als Nachschub- und zusätzliches Kommissionierlager für den Automotive-Sektor. Bevorratet werden etwa 12.000 Artikel.

25 Prozent Steigerung

Mit der Vereinheitlichung der Prozesse und der optimalen Wegesteuerung durch das System "LFS.wms" des Anbieters Ehrhardt + Partner (E+P) konnte die Anzahl der täglichen Positionen um fast 25 Prozent gesteigert werden. „Aufgrund steigender Auftrags- und Umsatzzahlen arbeiten wir seit einiger Zeit im Warenein- und -ausgang in zwei Schichten. Mit der Integration von LFS.wms sind unsere Abläufe hier wesentlich effizienter geworden“, erklärt Thomas Meier, Leiter des European Distribution Center von Dometic.

Bessere Fahrzeugauslastung

Die neue Software organisiert und steuert den gesamten logistischen Material- und Informationsfluss sowie den Einsatz der Mitarbeiter und aller verfügbaren Ressourcen. Bei der Einlagerung berücksichtigt das System unter anderem die Lastverteilung der Artikel sowie die Größe der jeweiligen Lademittel.

Richtig zugeordnet

Um die Aufträge bestmöglich zu verteilen, ermöglicht LFS.wms eine wegeoptimierte Steuerung der Kommissionieraufträge auch zwischen den beiden Lagerhallen. Die Zuordnung der Aufträge zum richtigen Transportmittel übernimmt das neu integrierte Stapler- bzw. Transportleitsystem (TLS). Das Modul weist den zuständigen Staplerfahrern die Aufträge auf Grundlage von Transportwegen und Lademitteln zu. Sobald ein Pickvorgang abgeschlossen ist, erhält der Mitarbeiter einen passenden Folgeauftrag. Das ermöglicht eine bessere Auslastung der Staplerflotte und soll Leerlaufzeiten verhindern. (ts)


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